Warum die Schwalben zu kleine Köpfe haben

Nur noch wenige Plätze waren gestern abend frei im Sitzungssaal des Herforder Kreishauses, als Dr. Winfrid Eisenberg über die Langzeitfolgen von Tschernobyl und die Gefahren durch Atomkraftwerke im Normalbetrieb sprach.

Die überlebenden Liquidatoren und die ehemaligen Bewohner der Zone um Tschernobyl leiden unter einer ganzen Reihe verschiedener Erkrankungen. Und sie geben die Folgen der Verstrahlung weiter an ihre Nachkommen. Manche Auswirkungen beginnen sich erst jetzt in der Generation der Enkel zu zeigen.

Weitere Einzelheiten des Vortrags – auch zu den Folgen auf die Tierwelt – kann man in der heutigen Lokalausgabe der Neuen Westfälischen nachlesen.

Dr. Eisenberg ist ehemaliger Leiter der Herforder Kinderklinik und beschäftigt sich als engagiertes Mitglied der IPPNW seit vielen Jahren mit den Auswirkungen ionisierender Strahlung. Plakat Die Herforder Lokalgruppe der IPPNW hat als einer von drei Trägervereinen  die Wanderausstellung des IBB „25 Jahre nach Tschernobyl“ nach Herford geholt, die hier noch bis zum 8. April im Kreishaus zu sehen sein wird.

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